wohl auch deswegen, weil ich inzwischen sehr mit dem Projekt Homepage verwachsen bin.
Und ich freue mich über die vielen positiven Rückmeldungen diesbezüglich.
Anhand der nun folgenden Bilder lasse ich das vergangene Jahr geistig an mir vorüberziehen.
Der Winter im Januar und Februar 2019 war schneearm und bis auf eine 2-wöchige sehr kalte Periode, mild und auch relativ trocken.
Die Erde hätte dringendst Feuchtigkeit gebraucht, ganz besonders nach dem Hitzesommer 2018. Wer sich noch erinnern kann: es hatte von Anfang Mai bis Mitte November nicht mehr geregnet.
Der Frühling 2019 kam dann mit aller Macht, bereits Ende März hatte ich den Gartenschlauch aus dem Keller geholt und den Heilpflanzengarten kräftig gegossen.
Wunderschön waren die lilafarbenen Nachtviololen, die sich wohl über das Vogelfutter im Garten ausgesät hatten. Sobald die Sonne untergegangen war, erfüllten sie den Garten mit einem betörenden, süßen Duft.
Beim Umgraben und Pflanzen in den einzelnen Beeten achtete ich vermehrt auf die Bodentiefe der Regenwürmer. Hatte ich doch im Frühjahr 2018 erstaunt festgestellt, dass sich diese im Mai unter Spatentiefe befanden. Ich hatte in einem alten Gartenbuch einst gelesen, dass es ein Zeichen für länger andauernde Trockenheit ist, wenn sich die Regenwürmer in tiefere Bodenschichten zurückziehen.
Und wie Recht sollten diese schlauen und nützlichen Bodenhelfer haben. Es blieb tatsächlich von Anfang Mai bis Mitte November trocken.
Im zeitigen Frühjahr fiel dann auch endlich der Startschuss für die Homepage "Das Haus auf dem Lerchenbuehl".
Fotografiert habe ich schon immer gerne, aber den Blog mit aktuellen Fotos aus dem Garten, dem Haus und von den Tieren zu "füttern", das ist noch einmal etwas ganz anderes.
Es macht mir weiterhin wahnsinnig Freude, den Heilpflanzengarten im Blog zum Leben zu erwecken.
Es wurde dann ab April sehr schnell warm und der Garten explodierte förmlich.
Im Mai konnten die ersten Heilkräuter geerntet werden und zu Heilmitteln verarbeitet werden.
Ich hatte die Dahlien diesmal erst Mitte Mai ausgepflanzt und durch die anhaltende Wärme schossen diese nahezu im Raketenstil in die Höhe! Ich kam mit dem Giessen fast nicht mehr hinterher.
Der ausgesuchte Pflanzplatz erwies sich als Dahlienparadies, die steinerne Umrandung des eigentlichen Frühbeets, speicherte die Sonnenwärme und das gefiel den Dahlien zusehendst.
Der Juli brach mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius die nationalen Hitzerekorde.
Der Garten lag für 2 Wochen wie erstarrt unter einer Hitzeglocke. Nur nach Anbruch der Dämmerung war es möglich zu gießen oder sich draußen ohne Sonnenschutz aufzuhalten.
Wenn ich ehrlich bin, dann durchlebe ich solche Hitzewochen immer in einer Art "Karnickel-Schockstarre", da ich Hitze und Schwüle einfach nicht leiden kann.
Doch jede Hitzezeit und jeder heiße Sommer geht einmal zu Ende.
Und Mitte September setzte dann endlich der von mir so geliebte Herbst mit deutlich angenehmeren Temperaturen ein.
Ich persönlich finde ja, dass der Herbst immer viel zu schnell vergeht. Meine absoluten Lieblingstage sind die milden, windstillen, sonnigen Oktobertage.
Die Natur zieht ihr buntestes Kleid an, der Garten schenkt Früchte, Beeren und Nüsse, die Zeit der Ernte ist gekommen.
Man kann wieder in der Sonne sitzen, ohne gleich einen Sonnenbrand zu bekommen, die Luft ist mild und weich.
Wie schön ist das, mit der milden Oktobersonne im Rücken, Blumenzwiebeln für das kommende Frühjahr zu setzen!
Es war tatsächlich ein milder und sonniger Oktober und auch der November zeigte sich mit warmen Regen und milden Temperaturen von seiner besten Seite.
Dass ich den November besonders schätze, das hatte ich vor einigen Wochen bereits hier im Blog geschrieben.
Der November flog nach meinem Gefühl nahezu vorbei und schon war der erste Adventssonntag.
Drinnen entzündeten wir die erste Kerze am Adventskranz, draußen war es Anfang Dezember weiterhin mild und vorallem Schneefrei.
Ist der Dezember erst einmal da, dann verfliegen die Tage bis Weihnachten meist wie nichts.
Seltsamerweise kann ich mich daran erinnern, dass es mir als Kind immer unendlich lange vorkam, bis es denn nach dem Anzünden der ersten Kerze auf dem Adventskranz, endlich, endlich Heilig Abend wurde...........
Nach Heilig Abend rückten die Rauhnächte wieder in mein Bewußtsein. Diese besondere Zeit liegt zwischen dem 25. Dezember und dem 06. Januar. In dieser Zeit wurde in alten, vergangenen Zeiten viel orakelt, geweihsagt, geräuchert und allerei "Aberglauben" praktiziert.
Ich empfand diese Zeit "zwischen den Jahren" schon immer als besonders. Ich hatte mir bereits zum Jahresbeginn vorgenommen, diesmal rechtzeitig vor Weihnachten Urlaub zu nehmen, um genug Muße und Ruhe für diese besonderen Tage zu haben.
Und so fand dann auch endlich, endlich anläßlich der Rauhnächte das erste Seminar im Haus auf dem Lerchenbuehl statt.
Der Seminarraum war endlich fertig geworden und ich hatte auch genügend Zeit für die Vorbereitungen.
Es wurde ein sehr schöner, inspirierender Abend für alle Teilnehmer. Das kleine Ritual mit dem Verbrennen der Notizen der unerwünschten Dinge, zeigte bei allen, inklusive mir, eine große Wirkung.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sie diese Art von Treffen im Verlauf des Jahreskreises wiederholen möchten.
Dies traf bei mir geradezu den "richtigen Nerv".
Die Idee, zu "Maria Lichtmess", oder dem keltischen Fest "Imbolc" am 01/02. Februar erneut ein Seminar zu geben, nahm durch die Begeisterung der Teilnehmer sehr schnell konkrete Planungsgestalt an.
(Die Details zum Seminar bitte ich dem Menüpunkt "Veranstaltungen" zu entnehmen.)
Abschließend bleibt nur noch übrig zu sagen:
es war ein wunderbares, fruchtbares, von Katastrophen und Unglücken freies, unbeschwertes Jahr im Haus auf dem Lerchenbuehl.
Ich danke allen Besuchern, Freunden und Unterstützern meines Projektes "Haus auf dem Lerchenbuehl" für ihre ausgedrückte Freude und Begeisterung. Dies ist mir immer wieder Motivation und innerer Antrieb weiterzumachen.
Danke Euch allen da draußen!

















Kommentar schreiben